De Tacchi

Wasser und Land, das sind die beiden Schlüsselbegriffe in der Geschichte des Landwirtschaftlichen Betriebes De Tacchi.

Wasser, das die schnellen venezianischen Handelsschiffe trug, die schon im Mittelalter unermüdlich in den Orient fuhren.
Ferne Länder, die von den Händlern erreicht wurden, um Kulturen und Lebensweisen zu entdecken, von denen man lernen konnte und mit denen man sich konfrontieren musste.
Und genau daher stammt der Reis De Tacchi.
In den fruchtbaren Ebenen des Hinterlandes, von breiten, trägen Flussarmen durchzogen, genau da, wo das Wasser auf das Land trifft und es überflutet, da gedeiht seit alten Zeiten und auch noch heute der Reis De Tacchi.

Ein kostbares Lebensmittel für die Wirtschaft jener Zeit. Die Entdeckung Amerikas bedeutete dann ein großes Glück für die venezianischen Adelsfamilien, da nämlich der Kernpunkt ihres Interesses vom Meer auf das Land verlegt wurde.

In Grantortino kann der Reisanbau schon im 16. Jahrhundert nachgewiesen werden. Eine edle Tradition, ein kostbares Produkt, mit umfassenden Kenntnissen und viel Arbeit verbunden.
Die noch heute in Betrieb befindlichen Wasserbauwerke, die umweltfreundlichen Anbau- und Trocknungstechniken wie auch die technologischen Ausrüstungen zum Sortieren: Sie alle tragen dazu bei, dass dieses Produkt bewahrt und angebaut wird.

Und noch heute ist Gebiet von Gut De Tacchi fast unberührt, denn es wird mit Respekt behandelt, organisch gedüngt und ist nicht von der Urbanisierung erreicht worden. Zahlreiche geschützte Tierarten sind hier vertreten und willkommen – ein Element, das diesem Gut besonderen Wert verleiht.
Die Erzeugnisse, die diese edle Erde hervorbringt, sind von ausgezeichneter Qualität. Auf Grund ihrer Artenvielfalt sind sie von großem Wert und daher als Erzeugnisse des Slow Food geschützt.

Unnachahmliche Qualität, als Ergebnis Jahrhunderte alter Traditionen, geeigneter Böden und technologischer Ausrüstungen, die für die Gesundheit und die Bewahrung dieser Sorten sorgen.
Und auch heute wird der Reis von De Tacchi noch handwerklich geschält – genau, wie im 17. Jahrhundert.

Permalink Wed, 29 Apr 2009 12:44:58